Wachstumsmarkt Pflegeimmobilie

Demographie

Zwei Phänomene beherrschen gleichzeitig die Szene. Während Familien in den 1920 er Jahren noch durchschnittlich 5 Kinder aufzogen, gebären Frauen seit ca. 1980 lediglich nur noch 1,4 Kinder.

Die durchschnittliche Lebenserwartung  steigt indes um ca. 3 Monate. Ein heute geborener Mensch kann ohne Weiteres deutlich über 80 Jahre alt werden. Das ist auch die Altersgruppe die seit Jahren am stärksten wächst. Statistiker sagen eine Verdreifachung voraus.

Statistik

Entwicklung der Bevölkerung im höheren Alter Wie das statistische Bundesamt ermittelt hat, tritt Pflegebedürftigkeit überwiegend ältereMenschen. Die Wahrscheinlichkeit liegt in der Personengruppe der heute über 60 zig jährigen am höchsten. Legt man die Vorausberechnungsvariante „untere Grenze der mittleren Bevölkerungsentwicklung“ zugrunde, so werden im Jahr 2030 rund 7,3 Millionen mehr 60-Jährige und Ältere in Deutschland leben (28,5 Millionen) als im Jahr 2009 (21,2 Millionen). Dies entspricht einer Zunahme von 34,5 %. Im Jahr 2030 würden dann 37 % der Einwohner in Deutschland zu den 60-Jährigen und Älteren zählen (2009: jeder Vierte). Bei deutlich gesunkener Bevölkerungszahl würde sich bis 2050 der Anteil der über 60-Jährigen auf 40 % der Bevölkerung weiter erhöhen. Diese Vorausberechnungsvariante basiert auf den Annahmen einer annähernd konstanten Geburtenhäufigkeit von 1,4 Kindern je Frau, eines Anstiegs der Lebenserwartung Neugeborener bis 2060 auf 85 Jahre (Jungen) bzw. 89,2 Jahre (Mädchen) und eines jährlichen Außenwanderungssaldos von + 100 000 Personen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ältere Menschen pflegebedürftig werden, steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Von den über 80-Jährigen waren im Jahr 2007 rund 31 % pflegebedürftig.  Betrachtet man die prozentualen Veränderungen, so zeichnet sich eine deutliche Verschiebung der Altersstruktur der Bevölkerung hin zu den höheren Altersklassen ab. Bis 2030 erhöht sich die Bevölkerungszahl gegenüber heute in allen Altersstufen über 60 deutlich.  2050 gibt es dann mehr als 10 Millionen über 80-Jährige (2009: gut 4 Millionen), die Zahl der 60- bis 80-Jährigen ist gegenüber 2030 (22 Millionen) aber schon wie-der deutlich auf 17,7 Millionen gefallen. Damit verschiebt sich die Struktur innerhalb der älteren Bevölkerung zu den Altersgruppen, die tendenziell ein höheres Risiko haben, pflegebedürftig zu werden oder in Folge einer Krankheit stationär behandelt zu werden.

Bedarf

Die demographische Alterung führt zu einem dramatischen Anstieg  der Pflegebedürftigen, bis 2020 bereits um über 50 %.  Der Versorgungs- und Betreuungsbedarf  in stationären Einrichtungen wächst voraussichtlich deutlich stärker  als die Zahl der Pflegefälle. Angesichts der veränderten Familien- und Haushaltsstrukturen und der Alterung der familiären Pflegepersonen wird die Nachfrage nach professionellen Pflegekräften und teilstationärer Betreuung stärker steigen als die Zahl der ambulanten Pflegefälle. Demographisch bedingt  fehlen heute bereits gut ausgebildete Pflegekräfte, die der steigender Nachfrage nach ambulanten und stationären Pflegedienstleistungen gerecht werden. Verantwortungsvolle Politiker sollten in diesem Bereich bedarfsgerechte Lösungen entwickeln und Beschäftigungspotentiale zeitnah entwickeln.

Eine qualitativ hochwertige Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger alter Menschen erfordert neben  einer gesellschaftlichen  Aufwertung der Pflegediensttätigkeiten auch die weitere Entwicklung, den Bau  und die Förderung geeigneter Einrichtungen

"Altern in Würde" darf kein Luxus für wenige Betuchte sein.

Um eine qualitativ hochwertige Versorgung und Betreuung der Heimbewohner gewährleisten zu können und der starken Nachfrage bei Pflegeheimplätzen gerecht zu werden, müssen bis 2020 mindestens weitere 3000 Pflegeeinrichtungen in der Bundesrepublik geschaffen werden. Auch die Zunahme von Demenzkranken, die nicht mehr in der häuslichen Umgebung durch Angehörige versorgt werden können, läßt den Bedarf weiter ansteigen.

hre Entscheidung in den boomenden Markt „Pflege-Immobilie“ zu investieren beweist   sowohl  soziales Engagement also auch hohe Intelligenz.  Auch das Vorbelegungsrecht sollte nicht unerwähnt bleiben. Sollten Sie als Investor oder ein naher Angehöriger selbst einen Pflegeplatz benötigen, haben Sie vor allen anderen Wartenden ein verbrieftes Vorbelegungsrecht. Wer schon mal für eine pflegebedürftige Person einen geeigneten Platz gesucht hat, weiß den Vorteil dieser Regelung zu schätzen.

Fazit:

Die Nachfrage nach Pflegeimmobilien ist sicher. Historische niedrige Zinsen, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten sowie attraktive Kaufpreise machen ein Investment in „Pflegeimmobilien“ zu einem sicheren und planbaren Vermögensbaustein. Stabile Kalkulationsgrundlagen sind neben dem „Sorglos“ Paket weitere Entscheidungshilfen und sprechen für sich. Aktuell gibt es kein vergleichbares Anlageangebot